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Artikel mit ‘studie’ getagged

Herausforderung Zukunft: „Lost in Net“

15. Dezember 2012 von Martin Kunzelnick

Im Auftrag von EROGO Direkt wurde Mitte 2012 die Studie „Lost in Net – Wie gehen wir mit dem Internet um und was bereitet uns daran Sorgen?“ durchgeführt. Befragt wurden über 3000 Personen ab 18 Jahren und mit Internetzugang:

Die komplette Studie kann hier kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Internetnutzer für Uni-Studie gesucht

21. Oktober 2008 von Martin Kunzelnick

Die Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim sucht für eine Studie zum Thema Web 2.0 Teilnehmer/innen die bereit sind, an einem Gruppengespräch zum Thema Internetnutzung teilzunehmen. Die Studie dient wissenschaftlichen Zwecken und ist somit nicht-kommerziell. Hier die Einladung, die ich gebeten wurde zu veröffentlichen:

Sie lesen in Blogs, Foren oder Wikis? Kommentieren oder verfassen dort Beiträge? Sie nutzen YouTube? Sind Mitglied bei Xing, StudiVz oder Flickr?? Oder nutzen Sie sogar mehrere dieser Anwendungen? Dann suchen wir Sie!

Die Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim sucht Teilnehmer/innen für eine wissenschaftliche Studie zum Thema Internetnutzung.
Haben Sie Lust im November an einem ca. zweistündigen Gruppengespräche zum Thema Web 2.0 in Hohenheim teilzunehmen? Als Aufwandsentschädigung erhält jede/r Teilnehmer/in 50 EUR.
Interesse?

Dann melden Sie sich unter http:// www.unipark.de/uc/studiehohenheim an oder informieren Sie sich in unserem Blog http://webresearcherblog.wordpress.com über die Studie.
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Die Einladung gibt es auch im Blog selbst.

Studie: Instant-Messenger steigern Produktivität

09. Juni 2008 von Martin Kunzelnick

Ich setze bereits seit mehreren Jahren erfolgreich sogenannte Multi-Instant-Messenger zur beruflichen Kommunikation ein. Diese Programme zeigen allen Bekannten, Kollegen, Freunden aber auch Kunden, ob ich im Augenblick an meinem Arbeitsplatz bin, ob ich nur für ein paar Minuten weg oder ob ich gerade schon beschäftigt bin und nicht gestört werden möchte.

Dazu braucht es keinen Anruf, alle Nutzer eines vergleichbaren Programmes, denen ich es erlaubt habe sehen das auf einen Blick.

Eine aktuelle Studie der Ohio State University und der University of California bestätigt jetzt meine guten Erfahrungen mit dieser einfachen, schnellen und zielgerichteten Form der Kommunikation: „Instant messaging proves useful in reducing workplace interruption

Die Vorteile der Kommunikation per Instant-Messener aus meiner Sicht:

  • Der aktuelle Status von Gesprächspartnern ist sofort ersichtlich (offline, verfügbar, kurz abwesend, beschäftigt).
  • Die Kommunikation ist parallel, asynchron und sehr schnell. Man kann dadurch sogar fast gleichzeit mehrere Anfragen beantworten, die nacheinander z. B. per Telefon wesentlich länger dauern würden.
  • Einzelne Anfragen oder Nachrichten lenken deutlich weniger ab als Anrufe oder E-Mails, da sie nicht exklussiv sind und auch kurze Zeit warten können.
  • Instant-Messenger sind einfach und von überall zu benutzen.
  • Direkter und unkomplizierter als E-Mails.
  • Ideal um kurze Informationen wie URLs, E-Mail-Adressen, Namen, Kundennummern, Pfade und sogar Quellcode auszutauschen.
  • Die Kommunikation verläuft zielgerichteter, anders als oft bei Telefonaten oder persönlichen Gesprächen spielt fachfremdes meist so gut wie keine Rolle.
  • Anders als bei Telefonaten oder persönlichen Gesprächen wird automatisch ein Protokoll erstellt. Bei Bedarf können hier Informationen gefunden werden, ohne dass man den Gesprächspartner erneut fragt und es ist immer dokumentiert, wer wann was gesagt hat.
  • Andere Kommunikationsformen mit viel Overhead wie E-Mail oder Fax werden entlastet.
  • Es werden keine Nachrichten angesammelt wie bei E-Mails, wenn man nicht am Arbeitsplatz ist, die man dann erst „Abarbeiten“ muss, von denen sich aber zwischenzeitlich vielleicht schon viele erledigt haben.
  • Telefon-Konferenzen stoßen schon bei einigen Teilnehmern an ihre Grenzen, Besprechungen von verteilten Teams sind in IM oft einfacher zu organisieren, weil man sofort sieht, ob die Gesprächspartner verfügbar sind und das Gespräch ist übersichtlicher.

Natürlich gibt es auch ein Probleme, die man beachten sollte:

  • Wie überall versuchen Spammer Nachrichten unterzubringen, es gibt aber gute Wege Spam zu blockieren und nur Nachrichten von bekannten Absendern zuzulassen.
  • Genau wie auch andere Programme können Instant-Messenger anfällig für Angriffe sein und über Sicherheitslücken Schadcode ausführen.
  • Ähnlich wie bei E-Mails könnten unverschlüsselte Nachrichten mitgelesen werden, wenn externe Server verwendet werden.
  • Für ausführliche Besprechungen können andere Kommunikationsformen besser geeignet sein, aber auch zur Einleitung können IM nützlich sein.

4,4 Mio. Baden-Württemberger täglich online

16. Januar 2008 von Martin Kunzelnick

4,4 Mio. Menschen in Baden-Württemberg über 10 Jahren waren Anfang 2007 täglich online, das sind etwa 45% aller Einwohner.
Während fast alle jüngeren Menschen zwischen 10 und 24 Jahren online sind (97%) ist der Anteil der über 64 Jährigen zwar deutlich gestiegen, liegt aber immer noch bei „nur“ etwa 30 Prozent.

Am häufigsten nutzten die Baden-Württemberger das Internet zur Kommunikation via E-Mail (89%). An zweiter Stelle steht die Informationsbeschaffung zu Waren und Dienstleistungen mit 83 Prozent, gefolgt vom Buchen von Fahrkarten und Tickets (60%).

Quelle Statistisches Landesamt

70% der Haushalte mit Computer

18. Dezember 2007 von Martin Kunzelnick

ComputernutzungWie der Branchenverband Bitkom meldet, steigt auch 2007 die Anzahl der Computer, die privat genutzt werden weiter an. 70 Prozent aller Bundesbürger über 10 Jahren nutzen einen PC. Dabei waren mobile Computer erstmals beliebter als stationäre Rechner. 2007 wurden 5 Mio. Laptops und 4,8 Mio. Desktop-Computer verkauft.

In den Top 10 der privaten Verbreitung von Computern liegt Deutschland dabei auf Platz 6. In die Top 3 schaffen es die Niederlande (84%), Schweden (81%) und Dänemark (80%).

Die Nutzung des Internets hat entsprechend auch weiter zugenommen. 61 Prozent der Deutschen verfügen nach der Bitkom-Studie über eine Email-Adresse. Das Internet wird meist zur Informationsbeschaffung und zum Surfen genutzt. 38 Prozent der Deutschen nutzten bisher das Internet zur Jobsuche und immehin 21 Prozent nutzten das Internet schon um Menschen kennenzulernen und sich auszutauschen.

via Bitkom / Grafik: Bitkom