18.03.10 | E-Mail | Impressum
Kopf-Foto

Artikel mit ‘studie’ getagged

Internetnutzer für Uni-Studie gesucht

21. Oktober 2008 von Martin Kunzelnick

Die Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim sucht für eine Studie zum Thema Web 2.0 Teilnehmer/innen die bereit sind, an einem Gruppengespräch zum Thema Internetnutzung teilzunehmen. Die Studie dient wissenschaftlichen Zwecken und ist somit nicht-kommerziell. Hier die Einladung, die ich gebeten wurde zu veröffentlichen:

Sie lesen in Blogs, Foren oder Wikis? Kommentieren oder verfassen dort Beiträge? Sie nutzen YouTube? Sind Mitglied bei Xing, StudiVz oder Flickr?? Oder nutzen Sie sogar mehrere dieser Anwendungen? Dann suchen wir Sie!

Die Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der Universität Hohenheim sucht Teilnehmer/innen für eine wissenschaftliche Studie zum Thema Internetnutzung.
Haben Sie Lust im November an einem ca. zweistündigen Gruppengespräche zum Thema Web 2.0 in Hohenheim teilzunehmen? Als Aufwandsentschädigung erhält jede/r Teilnehmer/in 50 EUR.
Interesse?

Dann melden Sie sich unter http:// www.unipark.de/uc/studiehohenheim an oder informieren Sie sich in unserem Blog http://webresearcherblog.wordpress.com über die Studie.
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Die Einladung gibt es auch im Blog selbst.

Studie: Instant-Messenger steigern Produktivität

09. Juni 2008 von Martin Kunzelnick

Ich setze bereits seit mehreren Jahren erfolgreich sogenannte Multi-Instant-Messenger zur beruflichen Kommunikation ein. Diese Programme zeigen allen Bekannten, Kollegen, Freunden aber auch Kunden, ob ich im Augenblick an meinem Arbeitsplatz bin, ob ich nur für ein paar Minuten weg oder ob ich gerade schon beschäftigt bin und nicht gestört werden möchte.

Dazu braucht es keinen Anruf, alle Nutzer eines vergleichbaren Programmes, denen ich es erlaubt habe sehen das auf einen Blick.

Eine aktuelle Studie der Ohio State University und der University of California bestätigt jetzt meine guten Erfahrungen mit dieser einfachen, schnellen und zielgerichteten Form der Kommunikation: “Instant messaging proves useful in reducing workplace interruption

Die Vorteile der Kommunikation per Instant-Messener aus meiner Sicht:

  • Der aktuelle Status von Gesprächspartnern ist sofort ersichtlich (offline, verfügbar, kurz abwesend, beschäftigt).
  • Die Kommunikation ist parallel, asynchron und sehr schnell. Man kann dadurch sogar fast gleichzeit mehrere Anfragen beantworten, die nacheinander z. B. per Telefon wesentlich länger dauern würden.
  • Einzelne Anfragen oder Nachrichten lenken deutlich weniger ab als Anrufe oder E-Mails, da sie nicht exklussiv sind und auch kurze Zeit warten können.
  • Instant-Messenger sind einfach und von überall zu benutzen.
  • Direkter und unkomplizierter als E-Mails.
  • Ideal um kurze Informationen wie URLs, E-Mail-Adressen, Namen, Kundennummern, Pfade und sogar Quellcode auszutauschen.
  • Die Kommunikation verläuft zielgerichteter, anders als oft bei Telefonaten oder persönlichen Gesprächen spielt fachfremdes meist so gut wie keine Rolle.
  • Anders als bei Telefonaten oder persönlichen Gesprächen wird automatisch ein Protokoll erstellt. Bei Bedarf können hier Informationen gefunden werden, ohne dass man den Gesprächspartner erneut fragt und es ist immer dokumentiert, wer wann was gesagt hat.
  • Andere Kommunikationsformen mit viel Overhead wie E-Mail oder Fax werden entlastet.
  • Es werden keine Nachrichten angesammelt wie bei E-Mails, wenn man nicht am Arbeitsplatz ist, die man dann erst “Abarbeiten” muss, von denen sich aber zwischenzeitlich vielleicht schon viele erledigt haben.
  • Telefon-Konferenzen stoßen schon bei einigen Teilnehmern an ihre Grenzen, Besprechungen von verteilten Teams sind in IM oft einfacher zu organisieren, weil man sofort sieht, ob die Gesprächspartner verfügbar sind und das Gespräch ist übersichtlicher.

Natürlich gibt es auch ein Probleme, die man beachten sollte:

  • Wie überall versuchen Spammer Nachrichten unterzubringen, es gibt aber gute Wege Spam zu blockieren und nur Nachrichten von bekannten Absendern zuzulassen.
  • Genau wie auch andere Programme können Instant-Messenger anfällig für Angriffe sein und über Sicherheitslücken Schadcode ausführen.
  • Ähnlich wie bei E-Mails könnten unverschlüsselte Nachrichten mitgelesen werden, wenn externe Server verwendet werden.
  • Für ausführliche Besprechungen können andere Kommunikationsformen besser geeignet sein, aber auch zur Einleitung können IM nützlich sein.

4,4 Mio. Baden-Württemberger täglich online

16. Januar 2008 von Martin Kunzelnick

4,4 Mio. Menschen in Baden-Württemberg über 10 Jahren waren Anfang 2007 täglich online, das sind etwa 45% aller Einwohner.
Während fast alle jüngeren Menschen zwischen 10 und 24 Jahren online sind (97%) ist der Anteil der über 64 Jährigen zwar deutlich gestiegen, liegt aber immer noch bei “nur” etwa 30 Prozent.

Am häufigsten nutzten die Baden-Württemberger das Internet zur Kommunikation via E-Mail (89%). An zweiter Stelle steht die Informationsbeschaffung zu Waren und Dienstleistungen mit 83 Prozent, gefolgt vom Buchen von Fahrkarten und Tickets (60%).

Quelle Statistisches Landesamt

70% der Haushalte mit Computer

18. Dezember 2007 von Martin Kunzelnick

ComputernutzungWie der Branchenverband Bitkom meldet, steigt auch 2007 die Anzahl der Computer, die privat genutzt werden weiter an. 70 Prozent aller Bundesbürger über 10 Jahren nutzen einen PC. Dabei waren mobile Computer erstmals beliebter als stationäre Rechner. 2007 wurden 5 Mio. Laptops und 4,8 Mio. Desktop-Computer verkauft.

In den Top 10 der privaten Verbreitung von Computern liegt Deutschland dabei auf Platz 6. In die Top 3 schaffen es die Niederlande (84%), Schweden (81%) und Dänemark (80%).

Die Nutzung des Internets hat entsprechend auch weiter zugenommen. 61 Prozent der Deutschen verfügen nach der Bitkom-Studie über eine Email-Adresse. Das Internet wird meist zur Informationsbeschaffung und zum Surfen genutzt. 38 Prozent der Deutschen nutzten bisher das Internet zur Jobsuche und immehin 21 Prozent nutzten das Internet schon um Menschen kennenzulernen und sich auszutauschen.

via Bitkom / Grafik: Bitkom

Flash und Javascript haben sich auch auf Firmen-PCs durchgesetzt

23. August 2007 von Martin Kunzelnick

Büro PCsBislang ging man oft davon aus, dass Websites, die auch von Besuchern in großen Firmen genutzt werden sollten, möglichst ohne Javascript und Plugins wie Flash auskommen sollten, da die Administratoren in Firmen aus Sicherheitsgründen vielfach auf Deaktivierung von JS bestanden und auch aus Wartungsgründen keine Plugins zuließen.

Diese Einschätzung scheint nach einer Forrester-Studie inzwischen überholt. In der Untersuchung wurden von Oktober 2006 bis März 2007 mehr als 50.000 Benutzer in 2300 großen Unternehmen zum eingesetzen Betriebssystem, Browser, Flash- und Java-Unterstützung befragt.
(weiterlesen…)

Standortvorteile: Deutschland nur mittelmäßig für IT-Industrie

12. Juli 2007 von Martin Kunzelnick

mouse.jpgNach einer neuen Studie (The means to compete, Benchmarking IT industry ompetitiveness, A report from the Economist Intelligence Unit), in der die Wettbewerbsbedingungen der IT-Industrie in 64 Ländern untersucht wurden, erreicht Deutschland nur Platz 16 hinter mehreren anderen europäischen Ländern wie Großbritannien (4), Schweden (7), Dänemark (8), Schweiz (10), Niederlande (12), Finnland (13), Norwegen (14) und Irland (15).

(weiterlesen…)

Bewertungsportale immer beliebter – Händler, Hersteller und Dienstleister sollten die neuen Möglichkeiten nutzen oder zumindest beobachten!

02. Juli 2007 von Martin Kunzelnick

BewertungsportaleForrester Research hat mehr als 7.000 Internet-Nutzer in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden und Schweden nach ihren Internet-Aktivitäten befragt. Die Studie (“Europeans Have Adopted Social Computing Differently“) zeigt, dass sich die Nutzung des Internet und auch des sogenannten “Web 2.0″ von Land zu Land stark unterscheidet.

Im Schnitt nutzen in Europa 60 Prozent der Internetnutzer “Web 2.0″-Angebote – in Deutschland sind es bis jetzt noch unter 50 Prozent und nur 8 Prozent der befragten Deutschen sind Mitglied in einem sozialen Netzwerk. Wie auch schon andere Studien gezeigt haben, werden Produkt-, Dienstleistungs- und Händlerbewertungen immer beliebter – fast 30 Prozent der Interntnutzer schreiben oder lesen solche Bewertungen.

Der große Vorteil aus Sicht der Verbraucher und Kunden: Je mehr Äußerungen es gibt, desto objektiver und glaubwürdiger sind die Bewertungen. Das dieser Teil des “Mitmachweb” so beliebt ist, sollte gerade Händler, Hersteller und Dienstleister interessieren! Wärend es früher ausreichend war, Tests in entsprechenden Fachzeitschriften zu verfolgen, sollten heute vor allem Bewertungsportale im Web beobachtet werden und die Kritiken der Verbraucher ernst genommen und berücksichtigt werden.

Idealerweise bietet man auf der eigenen Website nicht nur Informationen zu Produkten und Dienstleistungen sondern stellt auch Bewertungsfunktionen oder Foren zur Verfügung – so erhält man aus erster Hand Informationen darüber, wie die eigenen Produktet oder Dienstleistungen bewertet werden und wo für die Verbraucher Stärken und Schwächen liegen.

Der Aufwand für solche Erhebungen ist deutlich geringer als übliche Mittel der Marktforschung und üblicherweise auch deutlich zuverlässiger.